Jesus: ohne Sünde oder göttlich?


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!
Eine Analyse der angewandten Beweise christlicher Missionare und eine klare Darstellung der Täuschung.
Danke an: letmeturnthetables.com
Vorwort
Missionare wie Sam Shamoun, Silas und andere haben versucht, aus vielen islamischen Quellen zu beweisen, dass Jesus der Einzige war, der niemals gesündigt hat und dass sogar islamische Quellen scheitern würden, eine einzige Sünde gegen Jesus zu erwähnen. Sie zitieren verschiedene Ahadith, besonders einen berühmten, der „Hadith der Fürsprache“ genannt wird, in dem gesagt wird, dass einzig und allein Jesus im Gegensatz zu allen anderen Propheten keine Sünde erwähnt haben soll. Wir werden uns die fraglichen Überlieferungen anschauen und die islamische Sicht über Jesus und die Sünde zeigen und schließlich werden wir das selektive Zitieren der Missionare demonstrieren (was eine oft wiederholte Technik ist) und somit schließlich zeigen, was die Bibel über die Sünden Jesu sagt.
Wir haben die folgende Überlieferung auf seine wichtigen Passagen hin verkürzt:
Abu Huraira überlieferte: Etwas (gekochtes) Fleisch wurde Allahs Gesandtem gebracht und das Fleisch eines Vorderarms wurde ihm präsentiert, so wie er es gewöhnlich mochte. Er aß einen Bissen davon und sagte: „Ich werde am Tage der Auferstehung der Anführer aller Menschen sein. Kennt ihr den Grund dafür? Allah wird alle Menschen der frühen sowie späten Generation auf einer Ebene versammeln, sodass der Sprecher im Stande sein wird, dass sie ihn alle hören und der Beobachter wird im Stande sein, sie alle zu sehen. Die Sonne wird den Menschen so nahe kommen, dass sie solche Qualen und Schwierigkeiten erleiden werden, die sie nicht ertragen oder aushalten können. Dann werden die Menschen sagen, „Seht ihr denn nicht, welchen Zustand ihr erreicht habt? Wollt ihr denn nicht jemanden suchen, der für euch Fürsprache bei eurem Herrn einlegt?“ Manche Menschen werden einigen anderen sagen: „Geht zu Adam. (...) [dann] werden sie zu Jesus gehen und sagen: „O Jesus! Du bist Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maria sandte, und eine bessere Seele, die von Ihm erschaffen wurde und du hast mit den Menschen gesprochen, während du noch ein Kind in der Wiege warst. Bitte lege für uns Fürsprache bei deinem Herrn ein. Siehst du nicht, in welchem ​​Zustand wir uns befinden?“ Jesus wird sagen: „Mein Herr ist heute zornig geworden, wie Er niemals zuvor war und danach niemals mehr wird.“ Jesus wird keine Sünde erwähnen, wird aber sagen: „Ich selbst! Ich selbst! Ich selbst! Geht zu jemand anderem; geht zu Muhammad.“ Sie werden zu mir kommen und sagen: „O Muhammad! Du bist Allahs Gesandter und der letzte der Propheten und Allah hat deine vorherigen und späteren Sünden vergeben. (Bitte) lege für uns bei deinem Herrn Fürsprache ein. Siehst du nicht, in welchem ​​Zustand wir uns befinden?“ Der Prophet fügte hinzu: „Dann werde ich unter den Thron Allahs gehen und mich vor meinem Herrn niederwerfen. Und dann wird Allah mich zu solchen Lobpreisungen und Verherrlichungen [Ihm gegenüber] bringen (gemeint ist: Allah wird ihm Lobpreisungen und Verherrlichungen beibringen, die er sprechen soll), wie Er noch nie jemand anderen vor mir gebracht hat. Dann wird gesagt werden: „O Muhammad, erhebe dein Haupt. Trage deine Bitte vor und diese wird gewährt. Lege Fürsprache ein, denn von dir wird die Fürsprache angenommen (...)“ (Sahih Bukhari, Hadith 4712)
Anmerkung: Liest man den kompletten Hadith bis zum Schluss, merkt man, dass er den Propheten Muhammad über alle andere Propheten erhebt und ihm eine besondere Stellung verleiht. Dies, weil er unter all den Propheten der einzige sein wird, von dem Fürsprache und Bitte akzeptiert wird. Deswegen ist dieser Hadith vielmehr eine Widerlegung der Missionare und nicht andersrum. Wieso Jesus hier keine Sünde erwähnt, wird im nächsten Hadith deutlich. Merken wir an, dass der Prophet Muhammad hier als der einzige Prophet dargestellt wird, dessen Sünden vergeben wurden. Was Sünde im Kontext der Propheten bedeutet, werden wir ebenso im nächsten Hadith sehen.
Die Missionare erwähnen diesen Hadith, um zu zeigen, dass jeder Prophet eine Sünde oder einen Fehler hatte, aber Jesus weder eine Sünde erwähnt, noch irgendein Problem, außer dass er „Ich selbst!“ sagt. Es ist sehr wichtig, hier anzumerken, dass die in diesem Hadith erwähnten Sünden keine Sünden sind, sondern kleine Fehler oder Dinge, die nicht einmal als Fehler betrachtet werden können. Aus Angst und Ehrfurcht der Propheten, um die Strenge vom Tag des Gerichts zu zeigen, sieht sogar die Möglichkeit eines Fehlers wie ein Berg voller Last aus – das anhand ihrer extremen Gottesfurcht. Der Hadith ist unter den muslimischen Gelehrten sehr bekannt. Die Missionare scheitern jedoch, den anderen Hadith zu zitieren, der mit diesem Thema zusammenhängt, welcher zeigt, dass Jesus daran glaubt, dass er einen Fehler gemacht hat oder dass er Angst hat, weil die Menschen ihn angebetet haben. Der Hadith lautet wie folgt:
Abu Sa'id Khudri berichtete, dass der Gesandte Allahs - Allahs Frieden und Segen seien auf ihm - sagte: Ich werde am Tag der Auferstehung der Anführer der Kinder Adams sein - keine Prahlerei dahingehend. Und in meiner Hand wird der Standard des Lobes (Hamd) sein und das ist keine Prahlerei. Es wird keinen Propheten an diesem Tag geben, einschließlich Adam, ohne dass dieser unter meinem Standard sein wird, und ich werde der Erste sein, für den die Erde (bei der Auferstehung) aufgespalten wird  - und das ist keine Prahlerei. Die Leute werden dreimal Angst haben. Sie werden zu Adam kommen und sagen: „Du bist unser Vater. So lege Fürsprache für uns bei deinem Herrn ein.“ Er wird sagen: „Ich habe eine Sünde begangen, für die ich auf die Erde gesandt wurde. Aber geht zu Noah.“ Also werden sie zu Noah kommen und er wird sagen. „Ich hatte gegen die Menschen auf der Erde gebetet (damit sie bestraft werden) und sie wurden vernichtet. Aber geht zu Ibrahim.“ Sie werden zu Ibrahim kommen und er wird sagen: „Ich habe drei Mal gelogen.“ Allahs Gesandter - Allahs Frieden und Segen seien auf ihm - sagte: „Nichts davon war eine Lüge, außer dass er damit Allahs Religion verhalf.“ (Ibrahim wird ihnen sagen.) „Aber geht zu Musa.“ Also werden sie zu Musa kommen und er wird sagen: „Ich hatte eine Seele getötet. Aber geht zu Jesus.“ Sie werden zu Jesus gehen. Er wird sagen: „Ich wurde neben Allah angebetet. Aber geht zu Muhammad.“ So werden sie zu mir kommen und ich werde mit ihnen gehen. (Jami' Tirmidhi, Hadith 3148. Sahih klassifiziert von Albani)
Anmerkung: In diesem Hadith lernen wir drei Dinge: (1) Gleichermaßen ist auch dieser Hadith eher ein Beweis dafür, dass der Prophet Muhammad im Gegensatz zu den anderen Propheten eine besondere Stellung einnehmen wird, weil er es würdig sein wird, mit den Menschen mitzugehen, um ihnen zu helfen, wobei die anderen Propheten dahingehend sich nicht als würdig ansehen werden. Dies widerlegt vielmehr die Missionare, als es andersrum sein sollte! (2) Der Hadith beweist, dass die Sünden der Propheten keine wahren Sünden sind, sondern vielmehr Fehler, die nicht bestraft werden. Das erkennt man sogar an dem prophetischen Kommentar, der in diesem Hadith auftaucht. Die Propheten sehen diese Fehler jedoch als Sünde an, weil sie jede kleinste Bestrafung Allahs aufgrund ihrer extremen Gottesfurcht fürchten. Adam aß vom Baum, als er sich dessen nicht ganz bewusst war, Noah bat Allah um eine Strafe, die die Menschen verdient haben, Abraham hat gelogen, um Menschenleben zu retten, Musa hat den Ägypter getötet, ohne dass dessen Tod seine Intention war, Jesus wurde angebetet, obwohl er dies niemals verlangt hat und er deswegen nicht zu tadeln ist – also Fehler, für die die Propheten nicht zu tadeln sind. Diese Fehler nennt man auf Prophetenebene „Sünde“ und dies gleicht nicht den Sünden normaler Menschen, die große Sünden begehen können bis hin zu dem Grad, dass ihre Sünde sie aus der Religion werfen kann. (3) Jesus erwähnte also im vorherigen Hadith keine Sünde/Fehler, weil er es nötig hat, auf etwas ganz gewaltigeres hinzuweisen: dass Leute ihn zum Gott genommen haben, was eine sehr gewaltige Sünde ist und Jesus sich davor fürchtet, aufgrund dessen, dass die Leute ihn angebetet haben, bestraft zu werden. Deswegen sagte er auch im vorherigen „Ich selbst!“, d.h. er weist auf eine Sünde hin, dessen Ursprung – so wird er aus Furcht vor Allahs Strafe denken – er selbst ist. 
Gelehrte des Islams verwenden umfassende Methoden, um Überlieferungen zu betrachten, jedoch verwenden Missionare Methoden, die auf Launen und Wünsche basieren, die ihren bösen Absichten dienen, um den Islam anzugreifen. Aus dem obigen Hadith wird klar, dass Jesus wie all die anderen Propheten im selben Boot sitzen  wird. All diese Propheten – außer der Prophet Muhammad – werden glauben, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht haben. In dem Fall wird Jesus denken, dass die Menschen ihn als Gott angebetet haben, statt dass sie Allah anbeten sollten und dass er der Hilfe, die die Menschen von ihm erwarten, nicht würdig ist. Am Ende müssen die Missionare die Realität verstehen - und das, was sie nicht realisieren, ist, dass beide Überlieferungen den Status des Propheten Muhammad - Allahs Frieden und Segen seien auf ihm - erhöhen sollen und sie zeigen vielmehr, dass er derjenige ist, dem am Tag des Gerichts das Recht der Fürsprache von Allah gewährt wird. Die Missionare versuchen einen Zauberkartentrick anzuwenden, bei dem das Publikum vom Hauptproblem abgelenkt wird und mit einer anderen Sache beschäftigt wird, damit der Magier seinen Trick vollziehen kann.
Missionare entlarven ihre Doppelmoral, indem sie allein die Passage nehmen, wo er (Jesus) keine Sünde erwähnt und keine Aufmerksamkeit auf die Passage über die Fürsprache richten, die nur vom Propheten Muhammad angenommen wird. Diese Art von Logik ist wie die Aussage: „Ich habe zwei Millionen Dollar, aber ich schulde drei, das bedeutet, dass ich reich bin.“ Es ist diese Art von Logik, die Missionare dazu bringt, an die Trinität zu glauben.
Lasst uns dieses Thema in sich selbst betrachten: wenn Jesus ein Prophet ohne Sünde wäre... würde das zeigen, dass er entweder Gott ist oder dass er irgendwie überlegen ist? Die Antwort ist: Nein!
Christen versuchen oft, die Göttlichkeit durch Exklusivität zu beweisen, z.B. „Weil Jesus der Einzige ist, der berufen wurde...“ oder „Weil Jesus eine Eigenschaft hat (wie die Jungfrauengeburt), was andere nicht haben, ist er Gott.“ In diesem Fall versuchen sie zu sagen, dass Jesus der einzige ohne Sünde ist, weswegen er Gott sei. Sie scheitern dabei, zu erkennen, dass alle Engel, die es gibt (so wie es die Muslime glauben), keine Sünden haben und perfekt erschaffen wurden, um Allah anzubeten. Wenn wir die islamischen Texte betrachten, sehen wir auch den Hadith, der nicht nur erklärt, warum Jesus niemals vom Teufel beeinflusst wurde, um Sünden zu begehen, sondern auch, warum seine Mutter im selben Boot sitzt:
Die Mutter von Maria sagte:
Qur’an 3:36, Azhar-Übersetzung
Ich habe es Maria (Maryam) genannt. Ich bitte Dich um Schutz vor Satan für sie und ihre Nachkommenschaft.
Der Gesandte Allahs - Allahs Frieden und Segen seien auf ihm sagte:
„Es gibt unter den Nachkommen Adams keinen Neugeborenen, der nicht bei seiner Geburt von Satan berührt wird, und er auf Grund der Berührung durch Satan zu schreien beginnt. Nur Maryam (Maria) und ihr Sohn (Jesus) sind die Ausnahme davon.“ (Sahih Bukhari, Hadith 3431)
Ist Maryam Gott? Nein, natürlich nicht! Genauso wenig ist es bei Jesus der Fall. Maryams Mutter sprach ein Gebet, das von Gott gewährt wurde und ihre Tochter und ihre Nachkommenschaft d. h. Jesus wurden vor Satan geschützt. Es ist auch sehr wichtig, hier zu erwähnen, dass nur weil keine Sünde für Jesus erwähnt wird (fehlerhafte Logik) es nicht bedeutet, dass er niemals gesündigt hat und deshalb Gott ist, da wir das gleiche für Maria anwenden können.
Es ist auch sehr wichtig zu beachten, dass die Missionare, die solche Ansätze treffen, kein Verständnis für islamische Quellen und die Logik im Lichte der Beweise haben. Bevor wir den Spieß umdrehen und die Missionare entlarven: lasst uns kurz die islamische Haltung zu Propheten und ihren Sünden zeigen. Alle Gelehrten stimmen darin überein, dass Propheten niemals große Sünden begehen, sondern sie können kleine Fehler machen, da sie Menschen sind. Die Fehler, die sie machen, dienen als große Lehren für die Menschheit.
Es ist auch wichtig zu verstehen, dass „ma'soom“ oder „unfehlbar“ in islamische Begriffen bedeutet: „unfehlbar in der Übermittlung der Botschaft von Gott“ und „von Gott geschützt zu sein, davor, zu versagen, was das erreichen vom Zweck, für den sie gesandt wurden, betrifft.“
Es ist auch wichtig, hier einen Hadith aus Musnad Ahmad zu zitieren, der darauf hinweist, dass der einzige, der niemals eine Sünde begangen hat, nicht ’Isa (Jesus), sondern Yahya bzw. Johannes der Täufer ist. Die Überlieferung lautet wie folgt:
Es hat noch nie einen aus den Nachkommen Adams gegeben, der nicht irrte (qad akhta') oder dazu geneigt (hamma) war, außer Yahya bin Zakariyya (Musnad Ahmad, Hadith 2294, überliefert von Ibn Abbas.  Shaikh Ahmad Shakir klassifizierte es als Sahih)
Verglichen mit den Überlieferungen von Jesus und Maria, die andeuten, dass sie keine Sünde hatten oder dass sie keine Sünde begangen haben, sagt diese Überlieferung ausdrücklich, dass jeder von der Nachkommenschaft Adams irrte - außer Yahya. Wenn wir der Logik und Herangehensweise der Missionare folgen würden, könnten wir Tag und Nacht mit solchen Überlieferungen spielen und versuchen, die Theorie aufzubauen, welche wir uns nur wünschen - aber das ist nicht die richtige Vorgehensweise. Die Realität ist, dass die Überlieferung von den meisten Gelehrten nicht vollständig authentifiziert wird. Eine weitere Tatsache ist, dass Missionare in diesem Thema keine Logik anwenden oder aufrichtige Ansätze aufstellen und dass sie nichts als Vermutungen aufbauen können. Die Propheten waren immer angstvoll und demütig, obwohl sie nichts taten, was man als Sünde bezeichnen könnte. Dies ist das Zeichen wahrer und ultimativer Frömmigkeit [1], und das ist das Merkmal eines wahren Gläubigen, dessen Leben sich in einem Gleichgewicht von Liebe, Furcht und Hoffnung befindet und nicht in einem Zustand der Arroganz und des Komforts, als ob sie das Paradies ohnehin verdienen und betreten werden, sodass sie keine Demut oder Hingabe zu Gott zeigen sollten. Um diesen Punkt hervorzuheben, sollten wir uns folgende Überlieferung anschauen:
Es wird von Abu Huraira überliefert, dass der Gesandte Allahs - möge Allahs Frieden und Segen auf ihm sein - sagte: „Wenn mein Herr mich und Ibn Maryam (Jesus) selbst um den Betrag des Schattens zwischen diesen beiden Fingern richten würde, hätte Er uns bestraft, ohne ungerecht zu sein.“ (Hilya al-Awliya 8/132. Auch vorzufinden in Kanzul 'Ummal Hadith 5905)
Diese Überlieferung tötet jeden Versuch der Missionare, die Göttlichkeit für Jesus - Allahs Frieden und Segen seien auf ihm - basierend auf islamischen Texten zu behaupten.
Der Muslim hat kein Problem damit, zuzugeben, dass Jesus oder Maria oder Johannes oder jemand anderes aus diesem Grund ohne Sünde ist, da dies für niemanden ein Beweis für die Göttlichkeit darstellt. Genauso wie Allah Engel ohne Sünde erschuf, die perfekte und gehorsame Kreaturen sind, erschuf Er auch andere und wählte sie mit besonderen Eigenschaften aus und alles geschah mit dem Willen Allahs - nicht mit dem Willen der Schöpfung, und alles Lob geht auf Allah zurück und nicht auf jegliche Schöpfung. Und jeder, der versucht, islamische Texte zu verdrehen und so die Menschen zu täuschen, um sie glauben zu lassen, dass Muslime nicht zeigen können, dass Jesus gesündigt hat und deshalb Gott sei: lasst uns vergewissern, dass solche Menschen weder ernsthafte Einsicht, noch Intellekt besitzen und sie nur Vermutungen und Zweifeln folgen, welche niemals der Vernunft, dem Beweis und der Wahrheit entgegenwirken können.
LASST UNS DEN SPIEß UMDREHEN!
Wenn ein Christ versucht, das Argument zu verwenden, dass Jesus Gott ist, weil Jesus sündenlos war, müssen wir die abgeirrte Ansicht eines solchen Arguments zeigen. Christliche Missionare haben verzweifelt versucht, die Göttlichkeit Jesu zu beweisen, da es kategorisch keine eindeutigen Beweise dafür in der Bibel gibt. Warum ist das christliche Argument eine abgeirrte Ansicht und ein unlogisches Argument? Kann dieser Lackmustest angewendet werden? Lasst uns das Argument in einigen Punkten der Einfachheit halber zerbrechen:
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Sündenlosigkeit und der Göttlichkeit. Christen bauen die Prämisse auf, aber es ist eine falsche. Wir haben bereits gezeigt, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass Maria oder Johannes der Täufer oder Engel in dieser Angelegenheit gesündigt haben. Das Beste, was man sagen kann, ist, dass Jesus ein sündenloser Mann war.
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Sündenlosigkeit und der Gottheit. Ein Gott kann nicht irgendwelchen Normen der Sünden unterworfen werden; egal, was Gott tut – Sein Handeln wird niemals als Sünde betrachtet. Gott befahl das Töten von Männern, Frauen und Kindern [2], aber das kann keine Sünde sein. Somit sehen wir, dass die allgemeine Aussage, Gott sei sündenlos, überhaupt nicht gilt und keinen Sinn ergibt, da die beiden Wörter niemals in einem selben Kontext verwendet werden können.
Wenn jemand nun die wahre scheinbare Bedeutung des Arguments anwenden würde, d.h. behaupten würde, Jesus habe nie eine Sünde begangen (Mord, Genozid, Mord an kleine Kinder, Töten von Tieren etc.) und deshalb Gott sei, so würde man nach dem Lesen einiger Kapitel der Bibel erkennen, dass die erste Aussage wahr sein könnte, aber die zweite definitiv falsch ist. Gott hat Nationen ausgelöscht, Kinder und Säuglinge getötet, Massaker und Genozide angeordnet, Land und Getreide vernichtet und vieles mehr. Ist Jesus besser als Gott?
Jeder objektive Leser, der nach Wahrheit sucht und jedes Prinzip der Vernunft anwendet, kann die irrsinnige Ansicht der Versuche der Missionare erkennen. Mit solchen vergeblichen Versuchen täuschen diese Menschen andere Seelen in ärmeren Ländern, wie beispielsweise in Afrika und Indien, indem sie diese bekehren und vom Islam abbringen.
- Danke an Istogu Granit für die Übersetzung dieses Beitrags ins Deutsche, möge Allah ihn dafür reichlich belohnen.
Wahrlich, Allah weiß es am besten!
[1] Auch die Muslime sollten diesen Weg  der Demut einschlagen und wenn sie von Christen gefragt werden (die denken, dass sie sicher ins Paradies gehen): „WEISST DU, OB DU IM PARADIES ENDEN WIRST?“, so sollten sie antworten: „NEIN, NICHT ICH WEISS ES,  SONDERN NUR ALLAH, obwohl wir wissen, dass jeder, der bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Allah, letztendlich ins Paradies kommen wird.“

[2] Die Bibel, 4. Mose Kap. 31

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