Bibel erlaubt Selbstmordattentate




Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

Ich muss ehrlich zugeben, dass dieser Artikel eines der besten ist, die ich geschrieben habe. Denn dieser Artikel zeigt genau folgende lustige Tatsache, die traurig ist, aber über die man auch lachen könnte: Christen werfen Muslimen vor, potentielle Selbstmordattentäter zu sein, wobei der Islam dies als haram einstuft. Das witzige – Christen sagen sich los von Selbstmordattentaten, doch war sie ein unwiderstreitbarer Befehl Gottes an Samson.
Einführung
„Achmed the dead terrorist“ – so heißt eine Puppe von Jeff Dunham. Diese Puppe bricht auf YouTube Rekorde und bringt viele Menschen zum Lachen. Es handelt sich hierbei mehr um einen Skelett mit großen, roten Augen und dicken Augenbrauen, der einen weißen Turban trägt. In den Auftritten beschreibt er sich selbst folgendermaßen: „I am a suicide bomber!“ – zu Deutsch: „Ich bin ein Selbstmordattentäter!“. Er ist ein erfolgloser Selbstmordattentäter, der sein Leben an einer Tankstelle verlor, weil er mit dem Handy telefonierte und somit eine Explosion auslöste: Er hat sich praktisch durch seine eigene Waffe getötet, weil er den Timer falsch eingestellt hat. Und so etwas nennt man heutzutage „Comedy“. Der Muslim wird hier ins Lächerliche gezogen, weil er „seinen Auftrag“ nicht erfolgreich ausführen konnte und durch seine Dummheit sich selbst tötete. Und die großen roten Augen zeigen natürlich wieder die Aggressivität des Muslims – die Kampfbereitschaft und Sucht nach dem Fließen von Blut. Dies zeigt vor Allem sein lautes Reden und immer wenn er ausgelacht wird, schreit er: „Silence – I kill you!“. Somit wird ein falsches Bild der Gläubigen dargestellt: Das Ziel des Muslims ist es, so viele Menschen wie möglich umzubringen und andere mundtot zu machen.
Aber jetzt mal im Ernst: Jeder Europäer oder Amerikaner, der von dem Begriff „Selbstmordattentäter“ hört, denkt als aller erstes an Muslime, die einen beladenen Gurt tragen, in eine Menschenmasse laufen und sich und andere in die Luft jagen.
Nicht nur aus dem Grund, weil Selbstmordattentaten dem Islam fälschlicherweise zugeschrieben werden, sondern auch, weil der Term „Selbstmordattentate“ zur Liste der populärsten Vorwürfe gehört, möchte ich dies alles nun genauer untersuchen.
Selbstmordattentate im Islam – verboten oder erlaubt?
Diese Frage ist eine, die man ganz schnell anhand einiger religiöser Schriften aus dem Koran und den Überlieferungen beantworten kann. Ein Selbstmordattentäter begeht in erster Linie Selbstmord. Schauen wir uns doch mal an, was der Islam von Selbstmord hält…
Koranverse[1]
Koran 4:29
O die ihr glaubt, zehrt euren Besitzt nicht untereinander auf durch Falsches, es sei denn, daß ihr im Handel (verdient) mit gegenseitigem Einverständnis. Und tötet euch nicht selber. Siehe, Allah ist barmherzig gegen euch.
Hadithe[2]
(1) Abu Huraira (ra) berichtete, dass der Prophet (sas) sagte:
„Wer sich von einem Berg stürzt und sich dadurch umbringt, der wird ins Höllenfeuer stürzen und darin in aller Ewigkeit bleiben; und wer Gift einnimmt und sich dadurch umbringt, der wird sein Gift in seiner Hand tragen und es im Höllenfeuer trinken und darin in aller Ewigkeit bleiben; und wer sich mit einem Messer tötet, der wird sein Messer in seiner Hand tragen und es im Höllenfeuer in seinen Bauch führen und darin in aller Ewigkeit bleiben.“ (Bu, Mu).
(2) al-Hasan berichtete:
„Dschundub (ra) berichtete uns in dieser Moschee, und wir haben es weder vergessen noch Bedenken, dass Dschundub über den Propheten (sas) eine Lüge spricht, dass der Prophet sagte:
»Ein Mann litt an Verletzungen und beging deshalb Selbstmord. Allah sagte dazu: „Mein Knecht nahm sich das Leben und ist Mir damit zuvorgekommen; Ich verwehre ihm das Paradies.« (Bu).
(3) Thabit ibn Ad-Dahhak berichtete, dass der Gesandte Allahs (sas) sagte:
„Wer immer in einer Form eines anderen Glaubens als des Islam schwört, der ist bei dem, was er spricht. Und kein Mensch vermag ein Gelöbnis zur Weihgabe einer Sache versprechen, die er nicht besitzt. Und wer mit einem Gegenstand Selbstmord begeht, mit dem wird er am Tage der Auferstehung gepeinigt werden. Und wer einen Gläubigen verflucht, der handelt genauso, als ob er ihn getötet hätte, und wer dem anderen den Kufr (Unglauben) vorwirft, der handelt auch so, als ob er ihn getötet hätte.“ (Bu).
(4) “Wahrlich, wer sich selber tötet, dann wird er sicher in der Hölle bestraft werden, wo er für immer bleiben soll.” (Bukhari, 5778 und Muslim 109 und 110)[3]
Fazit: Man kann ganz klar und deutlich erkennen, dass Selbstmordattentate gemäß der islamischen Sichtweise nicht legitim, sondern streng verboten sind. Man beachte vor Allem die Aussagen des Propheten, dass solche Menschen im Jenseits ihre Tat wiederholen werden und ihnen explizit das Paradies verwehrt wird. Es heißt sogar, dass sie in Ewigkeiten gepeinigt werden. Aus diesem Grund verwerfen auch viele islamische Gelehrte die Selbstmordattentaten. Außerdem ist noch zu beachten, dass durch Selbstmordattentate unschuldige Menschen getötet werden. Fakt ist jedoch, dass unser Prophet es explizit für verboten hielt, Menschen, die an einem Krieg nicht beteiligt sind, in Ruhe zu lassen. Der Prophet legte vor Allem Wert auf den Schutz der Frauen und Kinder. Außerdem gibt es noch bestimmte Regel für den Einsatz bei chemischen Waffen und ballistischen Geschossen. Für weitere Informationen sollte man sich den Artikel anschauen, der die Kriegsführung im Islam behandelt. Nebenbei angemerkt sterben wegen den Selbstmordattentätern neben Nicht-Muslimen auch viele Muslime.
Wenn der Mensch von Selbstmordattentaten hört, denkt er immer gleich an den Islam. Dies ist normal, weil wir immer wieder in den Medien und Zeitungen mitbekommen, dass Selbstmordattentaten von Muslimen vollzogen werden: Entweder in islamischen oder in westlichen Staaten…
Es gibt aber auch in nicht-muslimischen Gesellschaften Selbstmordattentäter:
„(D)ie Tamil Tigers in Sri Lanka, die Kurdische Arbeiterpartei in der Türkei oder die japanischen Kamikaze-Angriffe im Zweiten Weltkrieg.“[4]
Ganz am Anfang waren Selbstmordattentate bei Muslimen eine undenkbare Sache. Man ist sich einig, dass alles in den 1980er Jahren begann, als irregehende Muslime Afghanistans im Kampf gegen die sowjetische Besatzung diese Attentate verübten und sie als legitim abstempelten. 
Robert A. Pape von der University of Chicago behauptet zudem, dass Selbstmordattentate nichts mit der Religion zu tun haben, sondern vielmehr eine Reaktion auf fremde Besatzungen ist. In diese Kategorie erklärt er auch die tibetische Buddhisten und japanischen Kamikaze, die mit Selbstmordattentaten kämpften. Pape versteht unter der Besetzung auch die allgemeine Präsenz amerikanischer Truppen in Saudi-Arabien in den 1990er Jahren.[5]
Selbstmordattentate in der Bibel[6]
Anders als die islamischen Quellen erlaubt die Bibel selbst Selbstmordattentate. Dieser Abschnitt ist vor Allem nützlich für Muslime, die von Juden oder Christen heftig kritisiert werden oder einen Gesprächspartner haben, der dabei verharrt, dass Selbstmordattentate eine grundlegende Doktrin des Islams sind.
In der Bibel existiert die Doktrin, dass man sich selbst opfert und somit das eigene Leben hingibt, um so viele „Feinde“ wie möglich für Gottes Wohlwollen zu töten. Schauen wir uns einmal die Geschichte des mächtigen Samsons, die in der Bibel ausführlich behandelt wird, an:
Richter 16:26-30
26 Simson[7] aber sprach zu dem Knabe, der ihn bei der Hand leitete: Laß mich, das ich die Säulen taste, auf welchen das Haus steht, daß ich mich dranlehne. 27 Da Haus aber war voll Männer und Weiber. Es waren der Philister Fürsten alle da und auf dem Dach bei dreitausend, Mann und Weib, die zusahen, wie Simson spielte. 28 Simson aber rief den HERRN an und sprach: Herr, HERR, gedenke mein und stärke mich doch, Gott, diesmal, daß ich für meine beiden Augen mich einmal räche an den Philistern! 29 Und er faßte die zwei Mittelsäulen, auf welche das Haus gesetzt war und darauf es sich hielt, eine in seine rechte und die andere in seine linke Hand, 30 und sprach: Meine Seele sterbe mit den Philistern! und neigte sich kräftig. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das darin war, daß der Toten mehr waren, die in seinem Tod starben, denn die bei seinem Leben starben.
Eigentlich muss man hierzu nicht viel sagen. Samson, der von Gott persönlich seine alte Kraft wieder bekam, gab Samson sein Leben hin, um ein ganzes Volk (!) zu töten. Samson verlor seine Kraft, nachdem sieben Zöpfe seines Haars durch Delilah entfernt wurden, während er schlief.[8] Gott gibt ihm in der vorherigen Bibelpassage wieder Kraft. Samson war dann fähig, den Tempel auf seine Feinde niederzubringen.
Jetzt kann der Gesprächspartner folgende Frage stellen:
„Wo steht in der Bibel, dass Gott Samsons Rache gutheißt?“
Die Antwort: Gott wusste natürlich, was Samson vor hatte und somit entschied Er sich dafür, seine unbeschreibliche Kraft, die er früher besaß, wieder herzustellen. Somit gab Er selbst die Möglichkeit, sich selbst und seine „Feinde“ zu töten. Daraus kann abgelesen werden, dass Gott Samsons Tat guthieß, denn: Warum sollte Gott ihm seine Kraft wieder geben, nachdem Er diese entzog? Und wusste Gott, der Allwissende, nicht, was für einen Plan Samson schmiedete?
Eine andere Frage, die man stellen kann: „Wo steht in der Bibel, dass Gott Samson seine Macht zurückgab, damit er Suizid begehen und alle anderen Menschen töten kann, die mit ihm im Tempel waren?“
Lasst uns hierbei Richter 16:19-22 lesen:
Richter 16:19-22
19 Und sie ließ ihn entschlafen auf ihrem Schoß und rief einem, der ihm die sieben Locken seines Hauptes abschöre. Und sie fing an ihn zu zwingen; da war seine Kraft von ihm gewichen. 20 Und sie sprach zu ihm: Philister über dir, Simson! Da er nun aus seinem Schlaf erwachte, gedachte er: Ich will ausgehen, wie ich mehrmals getan habe, ich will mich losreißen; und wußte nicht, daß der HERR von ihm gewichen war. (1. Samuel 16.14) 21 Aber die Philister griffen ihn und stachen ihm die Augen aus und führten ihn hinab gen Gaza und banden ihn mit zwei ehernen Ketten, und er mußte mahlen im Gefängnis. 22 Aber das Haar seines Hauptes fing an, wieder zu wachsen, wo es geschoren war.
Richter 16:28
28 Simson aber rief den HERRN an und sprach: Herr, HERR, gedenke mein und stärke mich doch, Gott, diesmal, daß ich für meine beiden Augen mich einmal räche an den Philistern!
Hier sehen wir, dass Gott Samson seine Kraft zurückgab[9], indem er sein Haar wieder wachsen ließ. Gott wollte, dass er durch seine Opferung das ganze Volk mit in den Tod zieht. Er erlaubte es ihm, auf diesem Wege zu sterben. Gott könnte es auch gewollt haben, dass Samson ganz normal stirbt, nachdem man seine Augen ausstach. Aber stattdessen wollte Gott, dass Samson sich und möglichst viele polytheistische Philister mit in den Tod zieht.
Gott macht es in der Bibel ganz klar:
Richter 16:30
30 und sprach: Meine Seele sterbe mit den Philistern! und neigte sich kräftig. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das darin war, daß der Toten mehr waren, die in seinem Tod starben, denn die bei seinem Leben starben.
Nirgends in der Bibel verurteilt Gott die Tat Samsons. Was ist der Unterschied zwischen dem, was Samson getan hat und was „islamistische“ Selbstmordattentäter (leider!) heute tun?
Im Hebräerbrief erfahren wir, dass die Kirchenväter wenige Probleme mit Samson hatten[10]:
Hebräer 11:32-35
32 Und was soll ich mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich sollte erzählen von Gideon und Barak und Simson und Jephthah und David und Samuel und den Propheten, 33 welche haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit gewirkt, Verheißungen erlangt, der Löwen Rachen verstopft, 34 des Feuers Kraft ausgelöscht, sind des Schwertes Schärfe entronnen, sind kräftig geworden aus der Schwachheit, sind stark geworden im Streit, haben der Fremden Heere darniedergelegt. 35 Weiber haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind zerschlagen und haben keine Erlösung angenommen, auf daß sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten.
Für die Kirchenväter war Samson nicht nur ein Glaubensheld, sondern auch ein Typus Christi[11]. Hieronymus schreibt in Adv. Iovianum I:
Samson ,qui … typum teneat Salvatoris, quod meretricem ex gentibus adunaret. Ecclesiam, et multo plures hostium moriens quam vivus occiderit ...[12]
Aber noch einmal zurück zu den Anfängen der Geschichte Samsons:
Richter 13:5
5 Denn du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem kein Schermesser soll aufs Haupt kommen.[13] Denn der Knabe wird ein Geweihter Gottes sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel zu erlösen aus der Philister Hand. (4. Mose 6.2-5) (1. Samuel 1.11)
Dies soll ein weiterer Beweis dafür sein, dass Samsons Selbstmordattentat für Gottes Wohlwollen diente. Er wird hier ganz klar durch einen Engel als „Gottgeweihter“ preisgegeben.
Die Bibel zeigt uns, dass man in dieser Art und Weise seinen Leben für den Dienst Gottes einsetzen kann – auch wenn es einem das eigene Leben kostet. Denn er hat sein Volk von der Knechtschaft der Philister befreit.
Die Geschichte von Saul und seinen Kindern
Schauen wir uns diese Geschichte aus der Bibel an:
1. Samuel 31:1-6
Das Ende Sauls und seiner Söhne
1 Die Philister aber stritten wider Israel; und die Männer Israels flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Gebirge Gilboa. 2 Und die Philister hingen sich an Saul und seine Söhne und erschlugen Jonathan und Abinadab und Malchisua, die Söhne Sauls. 3 Und der Streit ward hart wider Saul, und die Schützen trafen auf ihn mit Bogen, und er ward sehr verwundet von den Schützen. 4 Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: Zieh dein Schwert aus und erstich mich damit, daß nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich erstechen und treiben ihren Spott mit mir. Aber sein Waffenträger wollte nicht; denn er fürchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und fiel hinein. (Richter 9.54) 5 Da nun sein Waffenträger sah, daß Saul tot war, fiel er auch in sein Schwert und starb mit ihm. 6 Also starb Saul und seine drei Söhne und sein Waffenträger und alle seine Männer zugleich auf diesen Tag.
Wie wir klar sehen können entschied sich Saul dafür, zu sterben als von seinen Feinden gefoltert zu werden. Deswegen fiel Saul absichtlich in das Schwert hinein.
War also Saul ein Märtyrer gemäß der Bibel oder den Rabbinern und christlichen Priestern oder wird er in der Hölle brennen, weil er sich selbst tötete?
Das, was ich sagen will, ist, dass nirgends in der Bibel irgendein Verbot für das Begehen von Selbstmord zu finden ist. Auch verkündet Gott in der Bibel nicht, dass Er diejenigen bestrafen wird, die ihr eigenes Leben nehmen, wenn sie mit Feinden konfrontiert sind. Als Schlussfolgerung kann gesagt werden, dass Selbstmordattentaten oder Selbstaufopferungen in der Bibel nicht wirklich verboten sind, sondern ganz im Gegenteil: erlaubt.




[1] Alle Koranverse von der Ahmadiyya-Übersetzung
[2] Alle Hadithe aus http://islam-auf-deutsch.de/hadith-sammlungen/145-hadith-enzyklopaedie/2169-selbstmord
[3] Hadith (4) aus: Kaifa Nu’aliju Waqi’un al-Alm, Seite: 119, übersetzt von Abu Salman Abdulah
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmordattentat#Religi.C3.B6ser_Fanatismus
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmordattentat#Religi.C3.B6ser_Fanatismus
[6] Idee von Osama Abdallah, http://www.answering-christianity.com/suicide_bombing_in_the_bible.htm
[7] Samson ist eine zentrale Rettergestalt des Richterbuchs.
[8] Vergleiche Richter 16
[9] Es soll auch angemerkt sein, dass Samson seine „übermenschliche“ Kraft durch Gottes Willen verlor: Und zwar deswegen, weil er eine Sünde beging.
[11] Samsons heidnische Frauen typisieren die Kirche aus den Heiden, seine Schlägereien versinnbilden im Voraus Christi Kampf gegen den bösen Feind - so der Krichenvater Hieronymus. (Quelle: http://www.sankt-georgen.de/leseraum/boehler11.pdf, S. 3)
Andererseits tragen auch andere Eigenschaften Samsons dazu bei: Er ist Nazoräer, der hl. Geist kommt auf ihn und treibt ihn, er besiegt den brüllenden Löwen, der umgeht und sucht, wen er verschlinge, dass er ein Befreier sein soll und die Befreiung in seinem Tod vollzieht, ihn in Todesnot dürstet, wie er zu Gott schreit und erhört wird und wie er für Silberlinge verraten wird. (Quelle: Ebda.)
[12] PL 23, 253
[13] Lukas hat sich vermutlich nach dem Richterbuch orientiert. Denn im Gegensatz zum Bericht Matthäus erscheint der Engel der künftigen Mutter, so wie es auch bei Ismael war. Außerdem ist die  Formulierung des Erzengels gegenüber Maria auch in Jes 7,14 und Gen. 16,11 zu finden, vollständig aber nur in Ri 13:3 (Quelle: http://www.sankt-georgen.de/leseraum/boehler11.pdf, S.3)

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