Wie antwortet man Scheinargumenten?



Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!
Danke an: www.letmeturnthetables.com
Vorwort
Kreuzzüge endeten schon vor Jahrhunderten, sagt man. Jedoch ist die Mentalität der Kreuzzüge immer noch am Leben. Unzählige Behauptungen, die tagtäglich über den Islam erdichtet und verbreitet werden, sind immer noch eine Manifestation dieser Mentalität.   
Muslime haben aus diesem Grund einen akademischen Jihad gegen diese Mentalität ausgerufen, indem sie sich sehr stark danach bemühen, alle Herausforderungen der Islamfeinde auf sich zu nehmen. In den Zeiten des World Wide Web ist es jedoch so, dass unschuldige Menschen bereits mit der Propaganda der Missionare und Islamhasser überflutet werden, weswegen es dringend notwendig ist, dass wir uns intellektuell bewaffnen und dem heftigen Ansturm des Kreuzzugsmarsches entgegentreten. In den folgenden Zeilen werden wir einige Punkte aufzählen, die dem Leser dieses Artikels in-sha’Allah (so Allah es will) das Verständnis über die Wurzel der Lügen des Islam klarstellen. Denn durch dieses Verständnis wird man in Zukunft nur noch wenig Arbeit investieren müssen, damit man Lügen gegen den Islam entlarvt. Folgende Punkte erklären uns, wie bestimmte Leute fähig sind, falsche Behauptungen gegen den Islam aufzustellen und wieso naive Muslime auf dem falschen Fuß erwischt werden.
Ich bin mir sicher, dass wenn eine Person ein angemessenes Wissen hat, er sehr einfach alle Verleumdungen und Behauptungen gegen unsere ehrwürdige Religion angesichts folgender Punkte entkräften kann:
1 – Eine einzige Ayah oder einen Hadith isoliert betrachten, sodass man alle anderen islamischen Texte ignoriert und auslässt (Rest des Qur’an und andere Hadithe).
2 – Eine Ayah oder einen Hadith aus dem Kontext ziehen.
3 – Die Tatsache ignorieren, dass nicht alle Hadithe authentisch sind; einige werden als schwach eingestuft und andere als Erfindungen.
4 – Die tiefgreifende Verwendung von Überlieferungen aus Geschichtsbüchern wie zum Beispiel aus al-Tabari, Ibn Ishaq und Ibn Sa’ad usw., die Rohmaterial von den ersten Jahren des Islam beinhalten und aus unzähligen unauthentischen Überlieferungen bestehen. Ihre Zusammensteller haben die Überlieferungen nicht mit Sorgfalt überprüft, so wie es Hadith-Zusammensteller getan haben.
5 – Missachtung der Tatsache, dass nicht alle Überlieferungen, die zusammenhängende Ketten vertrauenswürdiger Überlieferer beinhalten, als Beweis dienen können. Man muss aufpassen, was andere Überlieferer über die selbe Angelegenheit erzählen und diese mit verschiedenen Überlieferungen vergleichen, bevor man eine Schlussfolgerung oder Aussage daraus trifft.
6 – Das Erfinden von Hadithen, die gar nicht existieren oder das Erfinden von Geschichten, die man in islamischen Quellen und Schriften gar nicht findet. Darunter zählt auch das Aufstellen von Behauptungen, dass die islamische Religion doch dies und jenes beinhalte („Im Qur’an steht...“; oder: „In den Hadithen steht...“), ohne dass man das irgendwo in islamischen Schriften finden kann.
7 – Das fehlende Verständnis über den Wortschatz der arabischen Sprache. Ein einziges Wort oder eine einzige Phrase kann unterschiedliche Bedeutungen in unterschiedlichen Kontexten haben.
8 – Das absichtliche Verwenden von falschen/eigenen  Übersetzungen ganzer Texte oder einiger einzelner Wörter, damit die eigene Behauptung im Schein durch islamische Quellen unterstützt wird und angeblich passt.
9 – Das  Missachten der Umgebung und Kultur im 7. Jh. n.Chr.! Vor Allem Arabien, wenn es auf den heiligen Propheten Muhammad und seinen Gefährten ankommt.
10 – Das Ignorieren der Tatsache, dass es der arabische Text des Qur’an und der Hadithe ist, die zählen, und nicht Übersetzungen und Tafsire (Qur’an-Kommentare, dazu sagen wir im nächsten Punkt etwas).
11 – Das „Übersehen“ der Tatsache, dass wenn es auf Erklärungen und Kommentare (seien es Tafsire oder Erklärungen zu Hadithen) ankommt,  keine bestimmte Gruppe an Gelehrten des Islam eine absolute Autorität im Haus des Islam haben (sie machen auch Fehler!). Die Ansicht eines Gelehrten, egal welche Stellung er hat oder wie gebildet er ist, kann verworfen werden, wenn sie dem wahren Verständnis widersprechen. Dies kann passieren, wenn sie ihre Meinungen nicht mit authentischen Texten begründen oder diese mit einem falschen Verständnis der Texte begründen. 
12 – Ebenso das Verwenden von Aussagen der Menschen, deren Worte und Sichtweisen wir sowieso nicht akzeptieren, wie zum Beispiel das Verwenden von Aussagen des Ayatollah Khoemini. 
13 – Die schlechten und verwerflichen Taten einiger Muslime aufzeigen und die ganze Schuld dem Islam zuschieben. Solch eine Verhaltensweise ist absolut falsch. Nur die Taten des edlen Propheten inklusive dem Wissen des Kontexts dieser Taten sind das, was den Islam repräsentieren. Was wäre bloß, wenn wir das Christentum im Lichte der Taten Adolf Hitlers betrachten würden?
Dies sind all die Taktiken der Islamophoben und das Verständnis davon, welches dieser Taktiken sie bei ihrer Behauptung XY verwendet haben, führt uns zur Antwort jeder Behauptung dieser Menschen.
Möge Allah die Islamkritiker und Islamophoben rechtleiten und im Islam vereinen.




Kommentare:

  1. Als ich das Wort "Islamophobie" gelesen habe, habe ich aufgehört dich ernst zu nehmen. Wie kann man einem Kritiker eine seelische Gestörtheit vorwerfen, wenn der Islam voller absurder und asozialer Inhalte ist ? Jede Ablehnung des Islam ist eine gesunde Reaktion. Hinzu kommt dass der Islam eine Hassideologie ist. Das Wort "Kafir" ist ein absoluter Hassbegriff. Die Herzen der Kafir sind vergiftet. Sie sind grausam. Sie sind Affen, Schweine, Tiere, niederer als Tiere usw... Mit welchem Recht werft ihr also den Kritikern Hass vor? Der Islam erklärt der Welt den Krieg und ihr werft euren Opfern Hass vor... Alle Rechtsschulen der Sunniten und Schiiten bestrafen Apostasie mit Tod. Haben so viele Islamgelehrte den Koran falsch verstanden ? Wie kann man ein Buch falsch verstehen wenn er klar und deutlich redet ? Der Koran sagt das in über zehn Versen. Alle Rechtsschulen der Sunniten befehlen den Glaubenkrieg. Muhammed und sein Kalife haben die islamische Expansion begonnen. Haben sich 99% der antiken Islamgelehrten geirrt?

    Kurz: Islamkritik ist für jeden Kafir eine vernünftige Reaktion und Selbstverteidigung

    Überleg mal wie viele brisante Verse und Hadithe du mit geistigen Verrenkungen verteidigst. Und das ist nur ein Bruchteil der Islamkritik. Wie kann es sein dass man so viele Inhalte falsch verstanden hat, wenn der Koran klar und deutlich redet wie er vollmundig behauptet ?

    Wenn wir Kritiker den Koran wortwörtlich nehmen wie du müssen wir uns anhören dass wir die Denkweise von Terroristen haben. Solche Muslime gibt es auch. Sie nehmen den Koran nicht ernst, um sich von ihren Inhalten zu distanzieren. Du wählst die Taktik (Ausrede) "In Arabischen haben die Wörter 666 Bedeutungen"

    Um es kurz zu machen: bei deiner Verteidigung leugnest du viele Inhalte es echten Islam. Du machst das weil du eine Islamophobie hast. Der Islam ist für 99% der Muslime eine Zumutung - selbst für sie. Du bist ein Kafir wie wir

    Beispiel, du leugnest diese Inhalte: die Sonne folgt dem Mond, beide haben eine Umlaufbahn. Die Erde ist flach und hat Ränder. Über uns ist kein Weltraum sondern eine dünne Kuppel. Ohne Allahs Macht würden die 7 Dächer auf die Erde fallen. Nur der unterste ist mit Sternen geschmückt und im 7.Himmel trohnt Allah. Die Engel brauchen Zeit um hin und herzufliegen. Himmel und Erde sind getrennt dh die Erde ist nicht im Weltraum (Bestandteil des Alls). Vor der Schöpfung (Urknall??? Das kann nicht sein) war alles Wasser und Allahs Thron schwebte über dem Wasser usw usw usw

    Die Islamische Expansion von Spanien bis Indien und Afrika und weiter war reine Verteidigung oder ein Missverständnis... man hat den klar und deutlich sprechenden Koran falsch verstanden...

    usw usw usw

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    1. Hallo.

      Das Wort kāfir bedeutet, etwas zu bedecken. Von kuffara ist beispielsweise die Rede, wenn man neu eingepflanzte Samen bedeckt. Kāfir bedeutet im islamischem Sprachgebrauch, dass jemand etwas bedeckt/abdeckt. Damit ist der Islām gemeint. Es ist in erster Linie bloß eine Bezeichnung für Nicht-Muslime, genauso wie die heilige Schrift der Christen alle Nicht-Christen als „Gottlose“ oder „Heiden“ bezeichnet.

      Die Herzen der kuffār sind nicht vergiftet. Sie folgen bloß nicht dem nach der islamischen Auslegung festgelegten „wahren Weg“ und sie haben dabei die freie Entscheidung dazu, dies zu tun.

      Ungläubige sind nicht Affen oder Schweine. Man muss die Quranverse schon genauer lesen. Der Qur’an berichtet von einer Geschichte, in der einige Kinder Israils um die Zeit Mose den Sabbat brachen. Diese wurden als Strafe zu Affen und Schweinen verwandelt. Es gibt unzählige Überlieferungen, in denen es heißt, dass selbiges gegen Ende der Zeiten auch den Muslimen passieren wird.

      Wo haben wir etwas über Apostasie geschrieben? Wo haben wir die Strafe der Apostaten verleugnet? Diese komplette Seite beruft sich auf die frühen/klassischen Gelehrten und vor allem auf dem Ijma, weil die Ùmma in dieser Hinsicht nicht irren wird. Nicht alle Rechtsschulen sind für die Ausbreitung des Glaubens durch das Schwert, ohne dass man zuerst angegriffen wurde (beispielsweise die des Imam Abu Hanifa). Die islamische Expansion beruht auf der jahrelangen Feindschaft zwischen den Muslimen und den Byzantinern. Diese Feindschaft begann schon damals, als die Byzantiner bei Tabuk den Propheten angreifen wollten.

      Es gibt jede Art von Muslim. Der richtige Weg ist jedoch jener des Propheten, seiner Sunnah und seiner Auslegung des edlen Qur’an. Ein Terrorist praktiziert mit seinen Taten niemals den Islām, der von den Sahaba ausgelebt wurde. Wo wählen wir die Taktik der „666 Bedeutungen“?

      Ich habe keine islamophobie. Ich liebe den Islām und solche Muslime wie wir sind euch ein Dorn im Auge. Weil es eben noch Leute gibt, die den Islam durch die Gelehrten und der Sunnah des Propheten erklären und nicht durch eure christlichen Missionare. Ich und alle Beteiligten dieser Seite sind Muslime alhamdulillah.

      Was du da aufzählst, kommt noch in der Form von Artikeln.

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